Besinnung und Gemeinschaft am Tag der Geburt Jesu -
Abendandacht an Heiligabend

In einer Zeit, die von geschäftlichen Treiben, Ängsten und Unruhe getrieben wird fällt es einem manchmal schwer Ruhe und Hoffnung zu finden. Nicht wenige folgten der Einladung zur Andacht am heiligen Abend und erlebten so besondere Momente der Anbetung und Gemeinschaft.

Mit einem gemeinsamen Weihnachtslied begann die Andacht in der neuapostolischen Kirche in Merseburg, die zu diesem Anlass im Schein von fast 100 Kerzen erleuchtet war. Ein weiteres, ganz besonderes Licht, das Friedenslicht von Bethlehem, trugen die Kinder in Begleitung von Klavierklängen an den Altar und entzündeten dort eine Friedenskerze.

Nach einem weiteren gesungenen Weihnachtslied hörten die Anwesenden eine Lesung aus Kolosser 3, 12-17 sowie eine Betrachtung über die Verse Paulus' an die Gemeinde zu Kolossä. Das Band der Liebe, dass nicht nur die Gemeinde zu Paulus' Zeiten zusammenhalten sollte, spielte auch in den folgenden Ausführungen eine besondere Rolle. Priester Quirin sprach über Elisabeth von Thüringen, die es sich nicht hat nehmen lassen etwas für die Armen und Kranken zu tun, ja sich sogar gegen damals geltende Vorschriften stellte. Im Bezug auf das Wunder der Elisabeth von Thüringen, wo sich Brot zu Rosen verwandelten, sangen die Anwesenden das Lied "Wo das Brot, das wir teilen, als Rose blüht." Währenddessen wurde unter allen Besuchern ein großes Laib Brot aufgeteilt und weitergereicht, nicht nur in Gedenken an Elisabeth von Thüringen, sondern als Zeichen, dass alle Christen Teil haben an dem einen Leib Christi.

Nach einem Fürbittgebet und dem Anbefehlen des Segens Gottes waren diese besonderen Momente an Heiligabend beendet. Einige Besucher blieben noch etwas zusammen und nutzten die Gelegenheit für Gespräche.