Glaubensschwester Gudrun Leik -
Ein Nachruf

Am Montag, den 13. März 2017 verstarb Gudrun Leik nach schwerer Krankheit. Ihr Leben war gezeichnet von Nächstenliebe und herzlicher Zuwendung zu Kindern, Alleinstehenden und Hilfesuchenden. Ein Nachruf.

Gudrun Leik wurde am 16. Juni 1948 als drittes und jüngstes Kind der Eheleute Kaczmarczyk in Kötzschen geboren. Nach erfolgreichem Abschluss der Schule erlernte sie den Beruf einer Buchbinderin und arbeitete bis 1992 in Buna. Nach dieser Zeit war sie bis zum Eintritt ins Rentenalter, im katholischen Kindergarten Josefsheim Merseburg angestellt. Sie wurde von ihrer Familie, ihren Arbeitskollegen und den Mitmenschen aus ihrem Umfeld wegen Ihrer offenen und großherzigen Art geliebt. Sie war verständnis- und liebevoll, und stets von Optimismus erfüllt. Ihre gute Laune übertrug sich schnell auf andere.

Die Ehe mit ihrem Mann Hartmuth wurde 1968 mit einem Sohn gesegnet. Neben Ihrer Familie und den Kindern im Kindergarten bemühte sich Gudrun Leik auch stets um einen fürsorgenden Kontakt zu anderen Gemeindemitgliedern ihrer neuapostolischen Gemeinde. Dort sang sie auch im Kirchenchort mit, was ihr eine große Freude machte. Zuhause liebte sie ihren Garten, wo sie viel Zeit verbrachte.

Im Jahr 2012, wenige Jahre nach dem Tod ihres Mannes und dem erreichten Rentenalter, erkrankte Gudrun Leik nach einen anfgans harmlos scheinbaren Sturz schwer und musste zuletzt in ein Pflegeheim ziehen. Anfang März 2017 häuften sich bei ihr die Schmerzen, sodass die Palliativmedizin hinzugezogen werden musste. Am Montag, den 13. März 2017 wurde Gudrun Leik von ihrem Leid erlöst.

Wir trauern um eine liebe Ehefrau, Mutter, Glaubensschwester, Kollegin und Freundin.