Die ersten Merseburger Gemeindemitglieder wurden in den Jahren 1901 bis 1903 in Halle (Saale) in die Kirche aufgenommen. Seit 1902 fanden durch die Betreuung von Glaubensbrüdern aus Halle (Saale) Gottesdienste in Merseburg statt. Dies geschah anfangs in Privaträumen, bevor 1904 ein Raum gemietet werden konnte. Mit bescheidenen Mitteln wurde das erste Gemeindelokal eingerichtet und Mittelpunkt für die auf nun schon 52 Mitglieder angewachsene Gemeinde.
Trotz vieler Anfeindungen in jener Aufbauzeit wuchs die Gemeinde weiter, so dass in der Folgezeit mehrere größere Räume angemietet und bezogen werden mussten. Zwischenzeitlich fanden die Mitglieder auch Unterkunft im Obergeschoss des Schlossgartensallons. Nach dem zweiten Weltkrieg kaufte die Gemeinde zwei bombengeschädigte Häuser in der Großen Ritterstraße, wo unter anderem in einer alten Malerwerkstatt der neue Kirchenraum hergerichtet wurde. In jener Zeit bestand die Gemeinde bereits aus über 200 Mitgliedern.
Neuapostolische Kirche